Lingen war einst Hauptort der Grafschaft Lingen. Die gehörte eine Zeit lang zum Haus Oranien, darum ist hier vieles ein bisschen niederländisch.
1702
Nach dem Tod von Wilhelm III. von Oranien kam Lingen 1702 an Preußen. Später wurde es hannoversch, heute ist es Niedersachsen.
1899
Ende des 19. Jahrhunderts kam der Dortmund-Ems-Kanal. Seitdem verbindet Wasser das Emsland mit dem Pott. Grüße aus Dortmund!
Kapitel 2: Die Kivelinge
Seit 1372
Die Kivelinge sind Lingens Junggesellen-Bürgerwehr, gegründet der Überlieferung nach 1372. Alle drei Jahre zu Pfingsten feiert die ganze Stadt das Kivelingsfest: Umzug, Fahnen, Trommeln, und alle sind auf den Beinen.
Die Regel
Kiveling wird man als junger, lediger Lingener. Wer heiratet, wechselt traditionell auf die Zuschauerseite. Und jubelt trotzdem mit.
Kapitel 3: Was man in Lingen macht
Altstadt
Marktplatz und Altes Rathaus: Treppengiebel, Glockenspiel, Cafés und Eis. Hier fängt jeder Besuch an.
Bühne
Theater an der Wilhelmshöhe: Gastspiele, Konzerte, Kabarett. Vorher in der Altstadt essen, danach noch auf ein Getränk.
Große Halle
Emsland Arena: Konzerte, Comedy, Sport. Wenn die Großen ins Emsland kommen, spielen sie hier.
Radeln
Radeln an Ems und Kanal: flach wie ein Bierdeckel, Wege direkt am Wasser und raus ins Emsland. Auch für Leute, die sonst nie Rad fahren.
Baden und Segeln
Speicherbecken Geeste, gleich vor der Tür: ein großer See zum Segeln, Surfen, Spazierengehen und Rundlaufen.